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Bauen mit Perspektive: Das nimmt die Bundesregierung in den Fokus

Bauen mit Perspektive: Das nimmt die Bundesregierung in den Fokus

Die Regierung hat neue Pläne für den Wohnungsbau. Was Baufamilien und Investoren im Emsland erwartet.

Als die Regierung im Januar 2022 einen bisher zentralen Teil der KfW-Förderung für Neubauprojekte gestoppt hat, war dies ein Paukenschlag.

Seitdem warten viele Baufamilien auf die neuen Programme, damit sie ihre Finanzierung darauf abstimmen können.

Nicht zuletzt durch den Krieg in der Ukraine, erhält die Entscheidung „nachhaltige Heizenergie“ und der Einsatz z.B. von Dämmstoffen als nachhaltiges Produkt aus dem natürlichen Kreislauf Holz/ Papier auch eine politische Dimension.

Wenig Energie bzw. fossile Energieträger in der Herstellung von Bauprodukten – viel Nutzen in der späteren Nutzungsphase von Gebäuden: das ist der Trend in die Zukunft und in die Eigenverantwortung.

Was ist von der zukünftigen Förderung der Bundesregierung zu erwarten?

Das Regierungsprogramm nennt zwei große Ziele: Zum einen sollen mehr neue Wohnungen gebaut werden (und mehr davon im Eigentum ihrer Bewohnerinnen und Bewohner).

Zum anderen müssen sich neue Gebäude an höchsten Energiespar-Niveaus orientieren und bestehende Häuser sollen durch Modernisierungen schnell nachziehen. Im gesamten Bereich Bauen und Wohnen soll weniger Energie verbraucht bzw. CO2 freigesetzt werden.

Bauen wird klimafreundlicher

Die Regierung wirft einen ganzheitlicheren Blick auf Gebäude. Entscheidend soll nicht mehr die rechnerische Effizienz eines Hauses sein, sondern die tatsächliche CO2-Ersparnis pro Quadratmeter. Auch die Nachhaltigkeit des verwendeten Baustoffs wird über die Förderung entscheiden, wobei der gesamte Lebenszyklus berücksichtigt wird.

Wir von Janssen Holzbau begrüßen es, wenn ökologisches Denken und bewährte, naturnahe Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen sowie nachhaltige Bauweisen gestärkt werden.

Die klimafreundliche Mehrleistung, die wir als lokales Holzbauunternehmen bieten, und die Ernsthaftigkeit, mit der wir uns der Weiterentwicklung umweltfreundlicher Standards widmen, spiegelte sich in der bisherigen Baupolitik nicht ausreichend wider.

Nun allerdings - leider augenfällig geworden durch die aktuelle Politische Krisen- und Versorgungslage in Ost-Europa - ist sofortiges Handeln (über-)fällig.

Das Potential ist groß: Die von Beton und Mauerwerk dominierte Bauwirtschaft trägt einen großen Teil zu den CO2-Emissionen in Deutschland bei, insbesondere die Herstellung von Beton verbraucht viel Energie.

Derzeit werden 30-40 Prozent der CO2-Emissionen durch die Baubranche verursacht. Wenn sich immer mehr Menschen für eine lokale Zimmerei entscheiden, die wie wir auf Holz und auf ökologische Prinzipien setzt, ist das schon ein großer Schritt in Richtung klimafreundliches Wohnen.

Weniger Bürokratie

Neben der nachhaltigen Ausrichtung des Bauens sieht der Koalitionsvertrag auch Vereinfachungen bei Genehmigungen vor. Die Geschwindigkeit beim Bau soll insgesamt erhöht werden. Bei größeren Projekten wie bei einem Mehrfamilienhaus oder bei Baugemeinschaften verspricht man sich dadurch auch günstigeren Wohnraum.

Strom vom Dach

Viele unsere Baufamilien finden die Idee sympathisch, die Dachfläche zur Stromgewinnung zu nutzen. Doch wir wissen aus den vielen Gesprächen mit Bauinteressierten: Eine Solaranlage ist immer noch eine zusätzliche Investition.

Die Regierung wird eine Photovoltaik-Anlage bei gewerblichen Neubauten verpflichtend machen, beim privaten Neubau soll die Nutzung der Sonnenenergie „die Regel“ sein. Wir von Janssen Holzbau sind gespannt, welche Anreize es hier geben wird. Insgesamt können Solaranlagen bei entsprechender Lage und Ausrichtung des Hauses ein guter Baustein sein, um die Energiegewinnung in Deutschland nachhaltiger zu machen.

Aktuell werden knapp 9 Prozent des in Deutschland erzeugten Stroms aus Sonnenenergie gewonnen. Tendenz steigend.

Für diejenigen, die eine Solaranlage auf dem eigenen Dach immer wieder als störend oder als „Fremdkörper“ empfunden haben gibt es interessante Innovationen: Eindeckungsmaterial/ Ziegel und Kollektor können in einem Element vereinigt werden.

Oder es gibt Solarmodule, die sich in die Optik der Dachziegel und die wasserführende Ebene des Deckungsmaterial hervorragend einfügen. Nicht nur theoretisch interessant, sondern praktisch, funktionierend und effektiv.

Für viele Städte und Kreise gibt es übrigens ein Solardachkataster. Auf einer Karte kann man schnell erkennen, welche Lagen für eine Photovoltaik-Anlage gut geeignet sind (https://www.enbausa.de/solarenergie/fotovoltaik/staedte-mit-solarkataster.html)

Heizen mit erneuerbarer Energie

Eine weitere wichtige Stellschraube, um das Bauen klimafreundlicher zu machen, ist die Heizungstechnik. Die Regierung will ab 2024 nur neue Heizungen erlauben, die zu 65 Prozent erneuerbare Energie einsetzen.

In den Mittelpunkt rücken damit Wärmepumpen, Pellet-Heizungen, aber auch eine Kombination aus Solarthermie mit Gas-Brennwert-Geräten bleiben möglich. Doch wie die Bewertung beim Thema Gas final ausfällt, bleibt abzuwarten.

Zum Standard wird sich nach aktuellem Stand die Wärmepumpen-Technik entwickeln, die schon heute von uns in den meisten Projekten eingesetzt wird. Schon jetzt lassen sich für den Bauherrn großzügige öffentliche Zuschüsse beim Austausch von alten und nicht mehr zeitgemäßen Heizsystemen erbeuten (z.B. alte Öl-Heizungen und Lagertanks lassen sich bei dezentraler Lage von Häusern durch die Pellet-Heizsysteme hervorragend tauschen).

Die Heizungsbauer oder Energieberater wissen Bescheid und beraten gerne.

Wir blicken gespannt und zuversichtlich auf die Ausarbeitung der neuen Zielsetzung im Bereich Bauen und Wohnen. Wir freuen uns, mit Holz die Bauwende weiter aktiv mitzugestalten und ihr mehr Geschwindigkeit zu geben.